Archiv für die Kategorie „Wanderung“

001 Am Samstag, den 04.06. machten sich bei herrlichem Sommerwetter 17 Mitglieder des Vereins auf ins nahegelegene Brohltal, um ihre vulkanische Heimat zu erkunden.

Ausgangspunkt des Ausflugs war die Bahnstation Bad Tönisstein im unteren Brohltal. Hier wurden erst einmal die Trasshöhlen besichtigt; anschließend ging es mit dem “Vulkan – Express“ bis zur Endstation Engeln im oberen Brohltal. Ein kurzer Spaziergang führte die Teilnehmer in den kleinen Eifelort Weibern, der durch seine großen Steinbrüche, in denen Tuffstein abgebaut wird, und durch seine vielen Steinmetze, die unter anderem bei den Restaurierungsarbeiten am Kölner Dom tätig waren, bekannt wurde. So verwundert es nicht, dass die Häuser des Ortes aus Tuffstein erbaut wurden. Beim Gang durch den Ort erhielt die Gruppe einen ersten Eindruck von den vielfältigen Bearbeitungsmöglichkeiten des vulkanischen Gesteins.

Bevor es zum Mittagessen ging, besichtigten die Teilnehmer die Pfarrkirche St.Barbara. Interessant ist die Bauart der neuen Kirche, die durch ihre Schlichtheit in der Ausgestaltung auffällt und so an einen Grundsatz des 2.Vatikanischen Konzils erinnern will, nach dem aller Prunk vermieden werden sollte. Die neue Kirche ist durch einen Gang verbunden mit der alten im neugotischen Stil erbauten Kirche.

Nach der Mittagspause übernahm ein ehemaliger Steinmetz des Ortes eine zweistündige Führung, in der die Teilnehmer viele interessante Informationen über den Ort, den geologischen Ursprung der Region und die Arbeit der Steinmetze in der Vergangenheit erhielten. Die Informationen wurden immer wieder unterbrochen durch Geschichten und Erlebnisse des Führers aus seiner eigenen ehemaligen Tätigkeit als Steinmetz, was dazu beitrug, dass die Führung nicht nur sehr informativ, sondern auch unterhaltsam war. Für die Rückfahrt am späten Nachmittag nahm die Gruppe wieder den Zug, der sie zum Ausgangsort nach Tönisstein brachte.

Winfried Kern

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Programm und zeitlicher Ablauf

  • 08:15               Treffpunkt Glasmuseum/Himmeroder Wall – Aufteilung in Fahrgemeinschaften
  • 08:30               Abfahrt nach Bad Tönnisstein
  • 09:15               Besichtigung der Trasshöhlen
  • 09:46               Fahrt mit dem „Vulkan-Express“ nach Engeln
  • 11:00               Fußmarsch nach Weibern  – typische Tuffsteinhäuser und Besichtigung der Pfarrkirche St.Barbara
  • 12:00               Mittagseinkehr im Hotel/Restaurant “ Eifelstube“
  • 13:30               Führung und Wanderung mit einem ehemaligen ortsansässigen Steinmetz
  • 16:00               Ankunft Bahnhof Engeln – Kaffeepause
  • 17:00               Rückfahrt nach Rheinbach
Der Fahrpreis für den “ Vulkan-Express beträgt 8,10 €.
Anmeldungen per Telefon 02226/12306 oder über meine e-mailadresse kern.rheinbach@freenet.de.
Außerdem weitere Informationen beim Stammtisch am 12.05. um 19:30im Restaurant “ Eifeltor“
( Anmeldung auch dann möglich!)

Mit freundlichen Grüßen

Winfried Kern

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Bei wunderschönem, herbstlichem Wanderwetter trafen sich am Freitag, 22.10.2010 vierzehn Mitglieder des Vereins am Dorfplatz in Villip, um an der Wanderung durchs Drachenfelser Ländchen teilzunehmen.

Die Führung übernahm – wie schon im letzten Jahr – der ehemalige Bürgermeister von Wachtberg, Herr Döring, der den Teilnehmern an den verschiedenen Zielpunkten der Wanderung viele interessante Informationen über die geschichtliche, kulturhistorische und geologische Vergangenheit des Drachenfelser Ländchens gab.

Die Wanderung begann mit dem Rundgang durch den Park der Burg Gudenau; anschließend wurde die Kapelle St.Nepomuk besichtigt, wo Herr Döring den großen Wachtberger Sänger und Mozart-Freund Anton Raaff vorstellte. Es ging weiter zum Wachtberg, wo die Teilnehmer bei einem kleinen Umtrunk etwas über die Geologie des Drachenfelser Ländchens erfuhren. Es schlossen sich eine Besichtigung der Villiper Mühle, sowie der Pfarrkirche Simon und Judas an. Der Abschluss fand im Gasthof Görres in Villip statt.

Alle Teilnehmer waren begeistert von der Art und Weise, in der Herr Döring seine Vorträge darbot – kurz, aber trotzdem sehr informativ, zeitkritisch und auch amüsant. Im Namen aller Mitwanderer möchte ich mich dafür nochmals recht herzlich bei Herrn Döring bedanken.

Winfried Kern

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